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Wie viel muss ein Baby trinken?

Wenn auch Sie eine frischgebackene Mama sind, die möglicherweise gerade Ihr süßes Baby ins Bettchen gelegt hat, dann haben Sie sich vielleicht auch schon mal die Frage gestellt, wie viel ein Baby eigentlich trinken muss. Auch ich stand bei meinem Knirps genau vor diesem Problem bzw. vor dieser Frage. Nun möchte ich Ihnen einige Antworten auf diese häufig gestellte Frage bieten.


Wie wichtig ist das Trinken bei Babys?

Wie Sie sich bestimmt denken können, ist es für die Jüngsten unter uns enorm wichtig, dass sie entsprechend viel Flüssigkeit (und natürlich generell Nahrung) zu sich nehmen. Recht häufig kann es sich gesundheitsschädigend auswirken, wenn Babys zu wenig trinken oder generell ein falsches Trinkverhalten entwickeln. In meinem Ratgeber erfahren Sie alles über das Problem, wenn ihr Baby nicht trinken will oder wenn Ihr Baby beim Trinken schreit. Generell sollten Sie immer darauf achten, wie viel Flüssigkeit Ihr Baby zu sich nimmt. Bei uns Großen ist es ja beispielsweise nicht anders. Trinken wir zu wenig bzw. hat unser Körper zu wenig Flüssigkeit, so können wir uns weniger gut konzentrieren, erbringen keine allzu gute Leistung mehr (sowohl mental als auch körperlich) und haben möglicherweise starke Kopfschmerzen. Auch die Nieren werden belastet, wenn zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird. Allein, dass Sie überhaupt Durst verspüren, ist eine Art Warnung von ihrem Körper. Bei Kindern sollten Sie daher möglichst darauf achten, dass sie gar nicht erst Durst bekommen, sondern generell so viel trinken, dass ihr Körper immer ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist.


Wie viel Flüssigkeit muss mein Baby denn nun trinken?

Zu Beginn Ihrer Karriere als liebevolle Mama ist es ausreichend, wenn Sie Ihr Baby entweder voll stillen (und dabei absolut auf Ihr Baby hören, denn es wird Ihnen signalisieren, wenn es Hunger hat), oder aber entsprechend häufig Babymilch für Ihr Baby anrühren. Auch hier ist es von Kind zu Kind unterschiedlich, wie viel Flüssigkeit am Ende des Tages wirklich benötigt wird. So wie es Kinder gibt, die als „schlechte Esser“ zu betiteln sind, so gibt es auch genau das Gegenteil. Das heißt: Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Baby eher weniger trinkt, solange es nicht schreit und einen glücklichen und vor allem schmerzfreien Eindruck macht, scheint diese Menge bei Ihrem Baby ausreichend zu sein. Möchte Ihr Baby dagegen doppelt so viel trinken wie beispielsweise das Nachbars-Baby, so müssen Sie sich auch darüber keine Sorgen machen – all dies ist vollkommen normal.

Wenn Sie übrigens auf Brei umsteigen, sollten Sie zum Brei dazu etwas Flüssigkeit in Form von Milch oder Wasser geben. Nimmt Ihr Baby bzw. Kleinkind bereits feste Nahrung zu sich (beispielsweise Brot), dann sorgen Sie dafür, dass es um die 600 ml Flüssigkeit zur Nahrung zu sich nimmt.

Generell machen Sie nichts falsch, wenn Sie Ihrem Baby immer zwischendurch und zu jeder Mahlzeit Getränke anbieten. Das dauerhafte Nuckeln an der Flasche kann ich allerdings definitiv nicht empfehlen und würde sogar davon abraten. Der Grund: Das dauerhafte Nuckeln verdünnt den Speichel Ihres Babys oder Kindes und dadurch wäre es auf lange Sicht schädigend für die Zähne. Sind die Kleinen erstmal etwas älter (z.B. drei Jahre und schon im Kindergarten), so finden sie eine bunte Trinkflasche sowieso viel cooler und auch besser für die „großen“ Mädchen und Jungs geeignet.


Flüssigkeits-Bedarf beim Stillen

Wer von Ihnen schon mal ein Baby gestillt hat oder immer noch stillt, der weiß ja, dass es sich schlecht „abmessen“ lässt, wie viel ein Baby denn eigentlich trinkt. Daher stellen sich viele Mütter oft die Frage, ob Babys zur Muttermilch noch weitere Flaschenmilch benötigen, oder wie häufig sie generell stillen sollten. Zum einen kann ich Sie beruhigen: Wenn Sie Ihr Baby voll stillen, benötigt Ihr Kleines auf keinen Fall weitere Milch, keine zusätzliche Pre-Milch, kein Wasser oder Tee. Es ist vollkommen ausreichend, Ihr Baby zu stillen und in den ersten Monaten ist dies ausreichend Flüssigkeit für das Neugeborene. Es ist allerdings auch ganz normal, dass Ihr Baby deutlich häufiger Bedarf anmeldet und gestillt werden möchte, wenn die Temperaturen nach oben klettern. Auch ist es normal, dass es etwas weniger Milch trinken möchte, wenn es sich beispielsweise nicht ganz so wohl fühlt.

Übrigens: In der Regel bekommen Babys ab dem fünften oder sechsten Monat zusätzliche Beikost. Allerdings ist es ohne Probleme möglich, Babys auch deutlich länger voll zu stillen. Bei mir persönlich waren es elf Monate, in denen ich voll gestillt habe. Im Endeffekt bestimmt Ihr Kind selbst, wann es bereit für Nahrung ist (spätestens beim ersten Zwicken in die Brust wissen Sie, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist). Wenn Ihr Baby allerdings schon dreimal täglich Brei zu sich nimmt, sollten Sie darauf achten, dass es zusätzlich genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, im besten Fall dann schon Wasser, vielleicht aus einem bunten Kinderbecher, aus einem Trinkhalmbecher, Trinklernbecher oder aus einer Kindertasse.


Wie viel Flüssigkeit, wenn das Baby krank ist?

Ist Ihr Baby krank, dann verändert sich damit auch der Flüssigkeitsbedarf. Fühlt sich Ihr Baby nicht wohl, weil es beispielsweise Bauchprobleme hat, ist es nicht verwunderlich, dass es eher weniger Milch oder generell Nahrung zu sich nehmen möchte. Sorgen Sie dafür, dass es dennoch zumindest den Mindestsatz Flüssigkeit zu sich nimmt und alles ist gut. Sollte Ihr Baby allerdings Fieber haben oder einfach nur viel schwitzen, müssen Sie in jedem Fall den dadurch entstandenen Flüssigkeitsverlust ausgleichen, indem Sie entweder häufiger Wasser, Milch oder Tee anbieten, oder das Baby häufiger an die Brust anlegen. Auch bei Verstopfung ist zusätzliche Flüssigkeit sehr wichtig, um die Beschwerden Ihres Kindes zu lindern oder zu lösen.